Infrarot Technik

Albert Einstein sagte das ein Experiment mehr sagen kann als 1000 Erfahrungen. Was aber wenn das Experiment 300,- Euro oder mehr kostet? Eine sehr teure Erfahrung. Jenseits aller Marketing Versprechungen möchten wir Ihnen hier die Wärmetechnik Infrarot aus der Sicht des Elektro- und Heizungstechnikers etwas näher bringen. Warum es soviele kontroverse Meinungen über diese Techniken gibt und wie man diese neuen Techniken richtig einsetzt. Mit dem richtigen Gerät für den entsprechenden Einsatz werden gerade die Heizgeräte mit den neuen Infrarot Techniken zu sinnvollen und effektiven Heizungen die von hohen Nutzen sein können und auch wirtschaftlich im Energieverbrauch sind. Mit der verkehrten Beratung oder unzureichendem Wissen können Infrarot Heizungen aber auch unwirtschaftlich eingesetzt werden und zur finanziellen Unzufriedenheit führen. Im folgenden möchten wir versuchen Ihnen einen kleinen technischen Überblick über Infrarotstrahler und Infrarotheizungen zu vermitteln, einfach ausgedrückt und für jeden Verständlich. Für Fragen stehen wir Ihnen immer gerne zur Verfügung.

Wodurch unterscheidet sich Konvektions- und Infrarotwärme?

Es gibt Konvektionsheizungen und Strahlungsheizungen.
Bei der Konvektor Wärme wird die Luft erwärmt und dient als Wärmespeicherndes Medium. Genauer: Die Wasserteilchen in der Luft nehmen die Wärme auf (man spricht von Teilchenabsorbtion). Bei der Berührung der warmen Luft mit unserem Körper wird im Wärmeaustausch der Körper und alle wärmespeichernden Medien erwärmt. Meistens wird die Konvektionswärme durch Flächen- oder Rippenheizkörper erzeugt durch denen warmes Wasser gepumpt wird. Das warme Wasser erwärmt den Heizkörper der dann die Wärme an die Luft überträgt. Typische Heizsysteme dieser Art sind Gasheizungen, Ölheizungen, Nachtspeicherheizungen, Heizlüfter und Zentralheizungen. Konvektionsheizungen kann man in geschlossenen isolierten Räumen einsetzen

Bei der Strahlungswärme werden die Wärmestrahlen auf bestimmte Zonen gerichtet. Es gibt kurze, mittlere und lange Infrarotstrahlen. Umso größer die Wärmewelle desto größer wird auch der Konvektions Anteil, die Wasserteilchen in der Luft fangen wieder leicht an Wärme aufzunehmen. Alle Infrarotarten haben vollkommen andere Auswirkungen und Einsatzgebiete.

Ein Beispiel für kurzwellige Infrarotstrahlen ist die Sonne, sie strahlt von UV-A bis IR-A (ca. 340 – 800 nm). Kurzwellige Infrarotstrahlen sind immer im sichtbaren Bereich da das menschliche Auge bis 780 nm Farben und Licht wahrnehmen kann. Infrarot A oder Sonnenwärmestrahlen erwärmen die Luft nicht mit, es entsteht keine Teilchenabsorbtion. Die Lufttemperatur der Erdatmosphere entsteht durch die reflektierende Wärme der Erdmasse samt Gebäude, Strassen etc. Würden langwelligere Infrarotwellen von der Stratosphäre nicht resorbiert werden hätten wir wahrscheinlich 500°C und mehr auf der Erde. Die eingesetzte Leistung eines Infrarot A Strahlers kann somit effektiver in Wärmestrahlung umgestzt werden und kann etwa vier bis sechs mal größere Flächen erwärmen als ein IR-B Strahler der ein vielfaches seiner Leistung in der Erwärmung von Luft dient.

Infrarot B Strahler werden wegen ihrer weniger guten Effiziens immer weniger eingesetzt. Herkömmliche sogenannte Heizstrahler die wir auch schon von früher aus dem Badezimmer kennen werden vollkommen zurecht als Stromfresser tituliert aber auch ein Gasstrahler im Außenbereich benötigt 900 ml Flüssiggas pro Stunde (ca. 1,80 Euro/ Stunde). Damit heizt man heutzutage ein Zweifamilien Haus im Winter.

Infrarot C Strahler oder Infrarotheizungen (4000 – 9000 nm) haben schon einen Konvektionsanteil von etwa 25%. Einsatzgebiete sind Hallen- und Werkstattheizungen wenn eine anteilige Lufterwärmung erwünscht wird oder auch als Infrarotheizungen mit niedrigeren Oberflächentemperaturen als Hauptheizung oder Nebenheizung für Wohnungen und Häuser. Das beste Beispiel für eine Infrarot C Heizung ist der Kachelofen. Das IR-C Spektrum kann unser Auge nicht mehr als Licht wahrnehmen, man spricht auch von Dunkelstrahlern. Durch die angenehme Wärme und Mischung aus Konvektion und Strahlungswärme wird es langwellige Infrarot C Heizungen immer geben. Im Gegensatz zu Infrarot A Heizungen die es zur Zeit nur auf elektrischer Basis gibt, kann IR-C (teilweise auch IR-B) mit Gas, Öl, Holz, Kohle, Strom etc. erzeugt werden. Auch der Mensch strahlt langwellige Infrarotwellen aus, zwischen 100 und 1000 Watt je nach Tätigkeit.

Vorteile Konvektionswärme:
– Der allgemeine Wärmeeindruck ist sehr gleichmäßig, es gibt wenig Wärmedifferenz im  geschlossenen und gut isoliertem Räumen.
– Es kann mit relativ günstiger Energie erzeugt wedren.

Nachteile Konvektionswärme:
– Durch die Erwärmung der Luft wird Feuchtigkeit und Sauerstoff entzogen.
– Die Wärme und somit die Energie kann sich durch undichte Stellen, geöffnete Fenster usw. verflüchtigen.
– Durch die Thermik der Luft bewegt sich die warme Luft nach oben zur Decke. Ein Deckenventilator ist sinnvoll !
– Irgendwann trocknet die Luft aus und es kann keine Wärme trotz Energiezufuhr mehr aufgenommen werden.
– Es wird nur die Hautoberfläche erwärmt, es entsteht kein inerrer Wärmeeindruck wie z.B. bei einem Kachelofen
– Das Wohnklima leidet durch schlechte Atemluft (die Luft ist eigentlich zum Atmen da und nicht zum Wärmespeichern)
– In Außenbereichen oder großen Hallen und Werkstätten undenkbar.

Vorteile Infrarotstrahler (IR-A):
– Mit dieser Technik ist es erstmalig möglich in großen Hallenbereichen nur bestimmte Teilbereiche zu erwärmen, es kann
unmengen an Energie eingespart werden. Bei vielen Projekten sind es über 90%.
– Bereiche die nur selten benutzt werden müssen nicht mehr durchgehend beheizt werden, Kurzwellenstrahler erwärmen in
sekundenschnelle den angestrahlten Bereich. Ein guter IR-A Strahler mit 2 KW kommt über fünf Meter weit mit seinen
Wärmestrahlen.
– Mit wenig Energieeinsatz große Erwärmungsflächen
– Keine Energieverluste im Außenbereich oder schlecht isolierten Hallen und Werkstätten da die Luft nicht mit erwärmt wird
– Keine Wärmeverluste wenn keine Wärme mehr benötigt wird. Direkt nach dem Ausschalten wird keine Energie mehr
verbraucht und es kann sich keine Energie durch auskühlen verflüchtigen da die Luft nicht erwärmt wurde.

Nachteile Infrarotstrahler (IR-A):
– Nicht als Wohnraumheizung geeignet da Konvektionsanteile fehlen (ausgenommen: Bad, Wintergarten, Hobbyraum etc.)
– Strom als Energie notwendig
– sparsam bei richtiger Anwendung, sollte jemand allerdings einen IR-A Strahler stundenlang nutzlos eingeschaltet lassen
obwohl sich keiner in dem Bereich aufhält weil er vielleicht denkt das der Raum gleich warm wird, hat er viel Energie sinnlos
ausgegeben und sollte das letzte Kapitel noch mal durchlesen.

Nachteile Strahlungswärme:
– Es können verschiedene Wärmezonen entstehen, der Gang z.B durch den Flur wirkt kühler als der warme Platz auf
dem Sofa.
– Strahlungswärme kann man schlecht messen, ein Thermometer der mit Quecksilber die Lufttemperatur misst hilft hier
wenig.

Physikalisch gesehen:
Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der langwelligeren eher unbekannten Terahertzstrahlung. Dies entspricht einem Wellenlängenbereich von etwa 780 nm bis 1 mm. Bei kurzwelliger IR-Strahlung (ab 780 nm) spricht man oft von nahem Infrarot (near infrared, NIR), bei Wellenlängen von ca. 3–50 Mikrometer von mittlerem Infrarot (mid infrared, MIR). Extrem langwellige IR-Strahlung (50 µm-1 mm) bezeichnet man als fernes Infrarot (far infrared, FIR). Sie grenzt an den Bereich der Terahertzstrahlung. Infrarotstrahlung ist ein Teil der Wärmestrahlung.

Technisch wird auch oft näher unterschieden in:

  • · nahes Infrarot (engl. near infrared) NIR, IR-A nach DIN, 0,78 – 1,4 µm – beschränkt durch die Wasserabsorption und aufgrund der geringen Absorption und Dispersion durch Glasfasern in der Telekommunikation verwendet, IR-B nach DIN, 1,4 – 3 µm Die Wasserabsorption steigt bei 1450 nm stark an
    • · darunter photographisches Infrarot, 0,7 – 1,0 µm: Fotografischer Film kann diesen Wellenbereich aufnehmen. Da gesunde Vegetation in diesem Bereich sehr intensiv zurückstrahlt, werden sogenannte Falschfarben-Infrarot-(Luft)Bilder (Color InfraRed CIR, Wellenbereiche: grün, rot, phot. Infrarot) bevorzugt für die Vegetationsuntersuchung eingesetzt.
  • · mittleres Infrarot (engl. mid IR) MIR nach DIN, 3 – 50 µm
  • · fernes Infrarot (engl. far IR) FIR nach DIN, 50 – 1000 µm
  • Der MIR und der FIR bilden zusammen den IR-C Bereich.

Die Begriffe sind nicht immer so eindeutig wie für den sichtbaren Bereich definiert und werden teils durch die Anwendungen oder spezielle physikalische Phänomene bestimmt, weshalb es mehrere unterschiedliche Bezeichnungen gibt.

Was ist ein Infrarotheizstrahler?

Infrarotstrahlen sind Lichtwellen oberhalb unseres
sichtbaren Bereiches. Die Wärmestrahlung kann man
am ehesten mit der unseres Sonnenlichtes
vergleichen. Nicht vergleichbar mit einem
herkömmlichen Heizstrahler sendet der
Quartzstrahler seine wärmenden und wohltuenden
Infrarot Lichtwellen mehrere Meter weit. Durch die
Weiterentwicklung der Infrarot Technologie in den
letzten Jahren ist es nun möglich mit nur einer
Quartz-Goldröhre große Flächen von bis zu 20 m²
zu beheizen. Der große Vorteil liegt darin das nicht
die Luft erhitzt werden muß wie bei herkömmlichen
Konvektionsheizungen sondern die Personen und
Gegenstände direkt von den Infrarotwellen erwärmt
werden. Daher eignen sich unsere Infrarotheizungen
auch besonders für den Außenbereich und überall
dort wo Sie sofort und ohne Vorheizen bestimmte
Flächen beheizen wollen. 

Welche Vorteile hat eine Infrarotheizung
gegenüber anderen Heizsystemen?

– keine Energieverschwendung
– keine Wärmeverluste durch entweichende Luft
– sofort warm nach dem Einschalten
– sofort kostenfrei nach dem Ausschalten
– genaueste Flächenbeheizung möglich
– wohltuende Erwärmung (Wellness-Effekt)
– keine Staubaufwirbelung (wichtig für Allergiker)
– geräusch- und geruchslos
– Energie sparend (ca. 14ct / Std.)
– einfache Montage
– kein Platzverlust
– Wartungsfreie Wärme auf “Knopfdruck”

 Einsatzgebiete:

Terrasse, Garten, Gastronomie, Wintergarten,
Car-Port, Sauna, Werkstatt, Garage, Lager,
Hotels, Veranstaltungen, Kirche, Schwimmbad,
Sporthalle, Wellness Center, Straßencafe´,
Marktstand, Biergarten, Tierhaltung, Zoo und
zum Trocknen von Farben, Lacken, GFK etc.

Erwärmungsflächen:

Innen-Bereich: ca. 100 – 150 Watt pro m²
Heizstrahler 1,5 KW = ca. 10 m² – 15 m² Fläche

Außen-Bereich: ca. 150 – 250 Watt pro m²
Heizstrahler 1,5 KW = ca.  6 m² – 10 m² Fläche


Und warum Infralogic Heizstrahler?

Es gibt außer uns natürlich auch noch ein paar
andere seriöse Anbieter von Infrarotheizungen,
doch wie bei vielen anderen Produkten sei auch
hier vor zu “billigen” Angeboten gewarnt.
Es sollte schon eine original Goldröhre eingebaut
sein und die kostet halt Ihr Geld. Günstige Fernost
Kopien erreichen oftmals nicht ein Drittel der
versprochenen Heizleistung. Unsere Infrarot
Heizstrahler werden mittlerweile auch in
Österreich, in der Schweiz, in Belgien, Spanien,
Portugal, Rumänien und in den Niederlanden
vertrieben. Produktionen in hohen Stückzahlen
mit kosteneffizienten Mitteln bedeuten große Preis-
vorteile bis hin zum privaten Nutzer. Wir treffen für
Sie eine Vorauswahl der Infrarotheizstrahler
bezüglich Wirkungsgrad, Heizleistung, Qualität
des Gehäuses, Erfahrungen unserer Kunden und
eigene Versuche durch unser technisch geschultes
Personal. So können wir Ihnen mit reinem
Gewissen die beste Infrarotheizung für Ihre
individuellen Bedürfnisse empfehlen.
Versprochen ist Versprochen.